HSG UNTERLIEGT SPITZENREITER HERSFELD
Oberliga Frauen: HSG Ederbergland : TV Hersfeld 24:32 (14:17)
9/24/20262 min read


Gegen den favorisierten TV Hersfeld musste die HSG Ederbergland am Wochenende eine 24:32-Niederlage hinnehmen. Dabei zeigte die Mannschaft phasenweise eine gute Leistung, verschlief jedoch den Beginn der Partie und konnte den frühen Rückstand im weiteren Spielverlauf nicht mehr vollständig aufholen.
Die Gäste erwischten den deutlich besseren Start und gingen schnell mit 1:0 in Führung. Nach einer frühen Zeitstrafe gegen Julia Paar brauchten die Ederbergländerinnen einige Minuten, um besser ins Spiel zu finden. Hersfeld nutzte die anfänglichen Unsicherheiten konsequent aus und setzte sich zunächst auf 5:1 ab.
Anschließend stabilisierte sich das Spiel der HSG. Die Mannschaft von Trainerin Nele Weyh kämpfte sich zurück und glich beim 6:6 erstmals wieder aus. „Wenn man die ersten fünf Minuten herausrechnet, verlieren wir hier nur mit zwei Toren. Das ist gegen so eine Mannschaft schon stark“, ordnete Weyh die Anfangsphase ein.
In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Sophie Kümmel, Friederike Born und Katharina Althaus sorgten mit ihren Treffern dafür, dass die HSG den Anschluss hielt. Hersfeld konnte sich zwischenzeitlich erneut etwas absetzen, doch die Gastgeberinnen blieben dran. Beim Seitenwechsel lag die HSG mit 14:17 zurück.
Nach der Pause versuchte die HSG, den Rückstand weiter zu verkürzen. Immer wieder gelangen gute Angriffsaktionen und auch in der Abwehr zeigte die Mannschaft Einsatz. Gleichzeitig verhinderten technische Fehler und eine teilweise zu geringe Abschlussquote, dass die Partie noch einmal vollständig gedreht werden konnte.
Hersfeld stellte im zweiten Durchgang seine Abwehr um und agierte zeitweise mit einer 6:0-Formation. Damit hatte die HSG zunehmend Schwierigkeiten. Die Gäste nutzten die sich bietenden Möglichkeiten konsequent und bauten ihren Vorsprung Schritt für Schritt aus.
Besonders ab der 40. Minute machte sich bei der HSG zudem die begrenzte Wechselmöglichkeit im Rückraum bemerkbar. Trotz der personellen Situation kämpfte die Mannschaft weiter und versuchte, den Abstand möglichst gering zu halten.
Am Ende setzte sich der Tabellenführer mit 32:24 durch. Trotz der Niederlage konnte die HSG phasenweise zeigen, dass sie auch gegen einen starken Gegner mithalten kann. „Wir hatten sehr gute Phasen und Phasen, wo wir uns schwer getan haben“, fasste Nele Weyh die Partie zusammen.
Nun hat die Mannschaft drei Wochen Zeit, um die Begegnung aufzuarbeiten und an den eigenen Schwächen zu arbeiten. Das nächste Spiel steht am 17. Oktober gegen Mitaufsteiger Ahnatal/Calden an.
Tore für die HSG Ederbergland: Sophie Kümmel 8, Friederike Born 4, Julia Paar 4/1, Katharina Althaus 4, Sophia Baumgartner 2, Christina Sommer, Marielle Rebs.
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