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04. Mrz 2020

A-Jugendliche bringen Aufstiegskandidaten an den Rand einer Niederlage

Männer Bezirksliga A:  HSG Ederbergland – HSC Landwehrhagen 24 : 26 (12:12)

Am Samstagabend begrüßte die HSG Ederbergland den HSC Landwehrhagen zum Spiel „Meisterschaftsaspirant gegen Abstiegskampf“.

Zu Spielbeginn standen die Landwehrhagener Gäste punktgleich mit der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen an der Tabellenspitze der Bezirksliga A, während sich die Gastgeber auf dem vorletzten Platz wiederfanden. Auf dem Papier war das somit eine klare Angelegenheit, zumal der Blick auf die Ersatzbank der Ederbergländer auch nicht unbedingt Grund zur Hoffnung bot.  Ein einsamer Auswechselspieler saß da und ansonsten standen neben Malte See und Fynn Behle nur A-Jugendliche im Feld. Im krassen Gegensatz dazu, traten die Gäste mit voller Kapelle und entsprechenden Auswechselmöglichkeiten an.

„Erstmal ruhig nach vorne spielen und aus dem Positionsangriff zu Chancen kommen. Hinten steht ihr defensiv in der 6-0-Abwehr“ gab Mario Wehner als Kupke-Vertreter seiner Mannschaft mit auf den Weg. So gingen die Gastgeber zu Spielbeginn erstmal vorsichtig und auf Sicherheit spielend zu Werke, was sich aber auszahlen sollte. Die Abwehr setzte die Vorgaben von Mario gut um und auch die Angriffe wurden konzentriert ausgespielt. Ging doch mal ein Wurf daneben, war die HSG schnell wieder in der Abwehr und konnte so den ein oder anderen Tempogegenstoß erfolgreich unterbinden. Kamen die Gäste doch mal ins Tempospiel, so war es Timo Winter im Kasten der Ederbergländer, der seine Quote insbesondere bei freien Würfen auf einem guten Level hielt.

 

Verliefen die ersten Minuten der Partie noch normal, so egalisierten sich beide Mannschaften gegen Mitte der ersten Halbzeit und von der 12. Bis zur 17. Minute gelang keinem der beiden Teams ein Torerfolg.  Führte Landwehrhagen zuvor noch mit 7:5, so waren es Malte See und Fynn Behle die in der 17. Und 18. Minute auf mit ihren Toren für den Ausgleich zum 7:7 sorgten. Nun hatte der Gästetrainer genug gesehen und nahm seine Auszeit.

Aber die Ederbergländer ließen sich dadurch nicht aus der Spur bringen und lagen beim 12:11 in der 29. Minute wieder in Führung, ehe der HSC gut eine Minute vor dem Halbzeitpfiff noch ausgleichen konnte. Mit einem aus Ederbergländer Sicht zufriedenstellenden Unentschieden ging es also in die Kabinen.

„Jungs, das ist geil was ihr da spielt. Macht weiter so. Je nachdem wie es dann steht, gehen wir hinten raus dann wieder mit mehr Tempo nach vorne.“ war Mario zu Recht begeistert von dem, was die junge Truppe da auf die Platte zauberte.

Die Gastgeber machten dann nach Wiederanpfiff genau da weiter, wo sie zuvor aufgehört hatten. Aus einer gut stehenden Abwehr heraus besonnen und konzentriert in den Angriff gehend, erspielten sich die Ederbergländer beim 14:12 und beim 17:15 (41. Minute) jeweils eine Zwei-Tor-Führung. Aber auch die Gäste stehen nicht grundlos so weit oben in der Tabelle und konnten ihrerseits einen Zwei-Tore-Vorsprung herausspielen. Das aber auch erst in der 54. Minute. Bis dahin bewegten sich beide Mannschaften absolut auf Augenhöhe. Malte See verkürzte in der letzten Minute noch auf 24:25 und die Gastgeber schnupperten zumindest an einem einfachen Punktgewinn. Aber der HSC machte dreißig Sekunden vor Schluss mit dem Tor zum 26:24 den Deckel drauf.

 

Fazit: Auch wenn sich die die bisherigen Leistungen, die trotz dezimiertem Kader gezeigt werden, noch nicht in Punkten auszahlen, so muss man dem Respekt zollen, was die Jungs in den letzten beiden Spielen gezeigt haben. Hut ab und weiter so. Dann belohnt ihr euch auch schon bald!

 

Es spielten: Nils Strack, Timo Winter (Tor) – Bennet Blaschke (8 Tore, davon 4 Siebenmeter), Malte See (7), Aaron Seibel (4), Fynn Behle (3), Michel Böttner (2), Fabian Rudolph, Noah Stuhlmann

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